19.05.12 - 09:30
Letzte Änderung:
04.04.12
Schulische Berufsausbildung an der Berufsfachschule Kaufmännische Assistentin/Kaufmännischer Assistent für Wirtschaftsinformatik

Was macht diese Schulform so interessant?
Ausbildung mit zwei Qualifikationen
Die zweijährige Berufsfachschule Kaufmännische Assistentin / Kaufmännischer Assistent für Wirtschaftsinformatik ist ein zukunftsorientierter Bildungsgang. Er führt in zwei Jahren nach einer Schulabschlussprüfung zum anerkannten Beruf
„Staatlich geprüfte Kaufmännische Assistentin für Wirtschaftsinformatik" bzw.„Staatlich geprüfter Kaufmännischer Assistenten für Wirtschaftsinformatik“.
Die Ausbildung soll den Schülerinnen/Schülern in den Lernbereichen Wirtschaft und Informatik eine fachtheoretische und fachpraktische Ausbildung vermitteln und im berufsübergreifenden Lernbereich die Allgemeinbildung vertiefen.
Berufsübergreifender Lernbereich
- Englisch
- Mathematik
- Politik
- Deutsch
- Sport
- Religion/Werte und Normen
Berufsbezogener Lernbereich Wirtschaft mit den Lernfeldern
- einzelwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Prozesse
- Absatzprozess
- Beschaffungsprozess
- Arbeit in und an einem Modellunternehmen
- Mitarbeiter/in und Team
- Investition und Finanzierung
- Informationsbearbeitung
- softwaregestützte Buchführung
- Jahresabschluss sowie Kosten- und Leistungsrechnung
Berufsbezogener Lernbereich Informatik mit den Lernfeldern
- berufliche Orientierung
- PC-System: Hardware, Konfiguration, Installation
- vernetzte IT-Systeme
- strukturierte und objektorientierte Programmierung
- Informationsmodellierung mit einem rel. Datenbanksystem
- Entwicklung von Anwendungssystemen
- Arbeit im IT-Systemhaus
Zusatzangebot: Schulischer Teil der Fachhochschulreife
Zusätzlich ist es grundsätzlich möglich, den schulischen Teil der Fachhochschulreife durch Besuch eines Zusatzangebotes und dem Ablegen von weiteren schriftlichen Prüfungen am Ende des Ausbildungsganges zu erwerben.
Versetzung und Ausgleichsregelungen
Die Versetzung in die Oberstufe erfolgt, wenn die Leistungen in allen Fächern mit ausreichend bewertet worden sind.
Nichtausreichende Leistungen können teilweise ausgeglichen werden.
Praktikum
Im Übergang zwischen dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr findet ein Betriebspraktikum in der Industrie oder Verwaltung mit einer Dauer von 10 Wochen statt. Hierin eingeschlossen sind die Sommerferien.
Die Schüler bewerben sich selbständig um einen Praktikumsplatz. Ein Praktikumsentgelt ist nicht vorgesehen. Gern gesehen sind auch Praktikumszeiten, die im Ausland absolviert werden. Die Schüler erhalten eine Praktikumsbescheinigung und fertigen einen Praktikumsbericht an.
Eingangsvoraussetzungen
Die Ausbildung setzt den Sekundarabschluss I Realschulabschluss voraus. Zu empfehlen sind mindestens befriedigende Leistungen in den Fächern Mathematik und Englisch sowie ein eigener PC mit Internetanschluss.
Die Aufnahme der Bewerberinnen und Bewerber richtet sich nach der Kapazität der Schule.
Projekt
Ein Teil der Abschlussprüfung besteht aus der Projektarbeit, in der die Schüler ein umfangreiches Thema eigenständig und intensiv bearbeiten, dokumentieren und dem Prüfungsausschuss präsentieren. Themen der Projektarbeit entstammen aus den Fächern Wirtschaft und Informatik.
Im Jahr 2005 wurden beispielsweise Räume der polnischen Partnerschule in Ostroda vernetzt.
Organisation des Unterrichts
Berufliche Handlungskompetenz, Methoden- und Sozialkompetenz sowie die „soft skills“ (z. B. Teamfähigkeit) sind zentrales Anliegen der schulischen Berufsausbildung.
Die Fächer Wirtschaft und Informatik sind in Lernfelder untergliedert, die handlungsorientiert und lernfeldübergreifend unterrichtet werden.
Abschlussprüfung
Zum Ende der Ausbildung werden in den Lernbereichen Wirtschaft und Informatik kombinierte Prüfungen durchgeführt, die einen theoretischen und einen praktischen, in der Regel computerbasierten, Anteil besitzen.
Schulischer Teil der Fachhochschulreife
Die Zusatzprüfung für den schulischen Teil der Fachhochschulreife umfasst drei schriftliche Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Eine Wiederholung der Zusatzprüfung ist nur bei bestandener Abschlussprüfung möglich.
Sie haben alles geschafft - und dann?
Der Abschluss berechtigt Sie zur Ausübung einer Tätigkeit im Beruf als Programmierer, Netzwerk- oder Datenbankspezialist, System-oder Benutzerbetreuer, zum Besuch der Fachoberschule Wirtschaft, Klasse 12; ein einjähriger Bildungsgang, der zur Fachhochschulreife führt sowie zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, z. B. im Beruflichen Gymnasium - Wirtschaft -.
Kurz und knapp im Überblick
- Sie entscheiden sich für eine anspruchsvolle schulische Berufsausbildung mit einem integrierten zehnwöchigen Praktikum.
- Die technisch hochwertige IT- und Schulausstattung der BBS I Osterode ermöglicht Ihnen ein zeitgemäßes Arbeiten an Einzelplatzrechnern mit Internetzugang und umfangreicher, praxisnaher Software.
- Zusätzlich können Sie den schulischen Teil der Fachhochschulreife erwerben.
- Als Teil der Abschlussprüfung setzen Sie Ihr erworbenes Wissen in einer komplexen Projektarbeit um.
- Das Abschlusszeugnis berechtigt Sie zur Führung der staatlich anerkannten Berufsbezeichnung „Kaufmännische Assistentin/Kaufmännischer Assistent für Wirtschaftsinformatik“.
- Sie erhalten den „Erweiterten Sekundarabschluss I“, sofern Sie diesen nicht schon besitzen.
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Ansprechpartner
L.i.A.
Dr. Ute Herlt
E-Mail: ute.herlt@bbs1osterode.de
Koordinatorin







