19.05.12 - 09:35
Letzte Änderung:
02.11.09
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1. Einleitung
Welche Schule braucht die Zukunft unserer Welt? Zu dieser Fragestellung konnten sich schon während der EXPO die Schulen Niedersachsens äußern und damit ihre Bewerbung zu einem von der Expo ausgeschriebenen Bildungsprojekt einreichen. Die BBS I des Landkreises Osterode am Harz wurden gemeinsam mit ihrem Partner, der BBS II, ausgewählt und mit ihrem Projekt „Innovation im Netzwerk Berufsbildung - durch Kooperation und Beratung“ zertifiziert.
Diese Fragestellungen übertrug Kristina Vietor-Kienke als Französischlehrerin an den Berufsbildenden Schulen I in Osterode insbesondere mit Blick auf den Status als Europa-Schule auf das Fach Französisch, das sie an der Schule im Fachgymnasium Wirtschaft unterrichtet.
Sie beschäftigte sich mit verschiedenen Fragen, wie zum Beispiel:
- Welche Zukunft braucht der Französisch-Unterricht?
- Wohin geht die Entwicklung im modernen Fremdsprachenunterricht?
- Wie können die Schülerinnen und Schüler in Zukunft für die aus ihrer Sicht so schwere französische Sprache begeistert werden, und wie kann dabei gleichzeitig ihre Kommunikationsfähigkeit als oberstes Ziel eines jeden Fremdsprachunterrichts gefördert werden?
Eine mögliche Antwort auf diese Fragen war und ist der sinnvolle und wohl dosierte Einsatz des Computers auch im Fremdsprachenunterricht. Da sich Dank des Einsatzes des KIS-Verantwortlichen Studiendirektor Horst Wenzel viele Sponsoren fanden und diese im Rahmen der Expo gemeinsam mit ihm ein multilinguales Sprach- und Qualifizierungszentrum Osterode (MuLiSO) mit je einem auf dem neuesten Stand der Technik eingerichteten Raum für Englisch, Französisch und Spanisch aufbauten, boten sich auch für den Französischunterricht geradezu paradiesische Verhältnisse (
Kapitel 3).
Eine weitere wichtige Aufgabe war es demnach, sich Gedanken über die Gestaltung des Raumes zu machen, denn schließlich sollte sich dieser durch eine ansprechende Atmosphäre auszeichnen und seine Gestaltung den Zielen des Unterrichts dienlich sein (
Kapitel 2).
Die wohl größte Herausforderung war es, ein sinnvolles Konzept zum Einsatz der Möglichkeiten, die dieser Raum bietet (CD-ROM, E-mail, WWW), zu entwickeln. Schließlich konnte es nicht nur darum gehen, entsprechend der im Lehrbuch erarbeiteten Grammatik von Zeit zu Zeit entsprechende Grammatikübungen der CD-ROMs einzustreuen. Eine in dieser Hinsicht entwickelte und erprobte Makrosequenz findet sich in
Kapitel 4.
Und schon konnte die „Reise in die Zukunft“ und auch die Reise in unser Nachbarland jenseits des Rheins sowie in andere frankophone Länder beginnen ... Einen Rückblick auf diese Reise und die gesammelten Erfahrungen gibt ebenso
Kapitel 4.