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3. Die Einsatzmöglichkeiten des Raumes

3.1 Über welche technische Ausstattung verfügt der Raum?

Raum 432 Französisch
Raum 432 Französisch
Raum 432 BizHub
Raum 432 BizHub
Raum 432 Drucktechnik
Raum 432 Drucktechnik

Das Muliso ist in drei Räume für die jeweiligen Unterrichtssprachen Englisch, Französisch und Spanisch eingeteilt. In dem in dieser Sequenz verwendeten Französisch-Raum stehen 20 der fast 400 vernetzten Personalcomputer (PC) der Schule zur Verfügung. Die verwendeten PCs entsprechen dem aktuellen technischen Stand. Jeder PC ist mit einem Head-Set und einem 17’’ Monitor voll multimediafähig. Als Betriebssystem findet Windows XP Anwendung, das durch die Microsoft Office-Produkte und die Sprachensoftware von digital publishing ergänzt wird.

3.2 Wie sieht die Arbeit mit der "Interaktiven Sprachreise" aus?

Die aktive Unterstützung von 3Com Deutschland erlaubte die Einrichtung eines äußerst leistungsfähigen Netzwerkes mittels Lichtwellenleiter-Technologie. So ist über jeden PC der Zugriff auf die genannten CD-ROMs sowie auf das Internet ohne jegliche Einschränkungen möglich. Als Server-Betriebssystem dient Windows Server 2008 auf mehreren Servern. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält einen Account, der durch die Netzwerk-Administratoren der Schule verwaltet wird. Gedruckt wird schulweit auf 27 Epson-A3-Laserdruckern oder einem Konica-Minolta BizHub C352 Farbdrucker.

Im Rahmen des Expo-Projektes „Innovation im Netzwerk Berufsbildung - durch Kooperation und Beratung“ vereinbarten die Firma digital publishing mit Sitz in München und die Berufsbildenden Schulen I Europa-Schule in Osterode am Harz eine Kooperation. Diese Kooperation hat die Zeit überdauert und dp stattet die Schule laufend mit der jeweils aktuellen Interaktiven Sprachreise zum Sprachenlernen aus. Heute steht die aktuelle Netzwerkversion der Produkte mit den an der Schule unterrichteten Fremdsprachen englisch, französisch und spanisch zur Verfügung (siehe Opens internal link in current window MuLiSO). Für die Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch stehen die Vokabel- und Kommunikationstrainer und jeweils zwei sich durch ihr Anforderungsniveau unterscheidende Sprachreisen zur Verfügung. Im folgenden wird die Arbeit mit den Sprachreisen erläutert, da diese in der sich anschließend dargestellten Makrosequenz Anwendung fanden.

Mit Hilfe der Sprachreisen können sich die Lernenden auf eine interaktive Reise in das jeweilige Zielland begeben. In der französischen Fassung ist Jacqueline die Reisebegleiterin des Benutzers, die diesen in kleinen Videosequenzen begrüßt, auf seiner Reise begleitet und Rückmeldungen gibt. Ausgehend von einer Übersichtskarte, die Frankreich und ausgewählte Städte sowie Regionen zeigt, kann sich der Lernende per Mausklick oder per Sprachsteuerung zu dem von ihm gewünschten Ziel begeben.

digital publishing: Interaktive Sprachreise Französisch

Bei jedem Ziel erwarten ihn zwei bis drei verschiedene Stationen, wie am Beispiel von Paris „Louvre“, „Eurostar“ und „Barbès“. Hier wird der Lernende von Muttersprachlern empfangen und hört in der Zielsprache Dialoge mit verschiedenen Informationen zu der gewählten Station. Gleichzeitig werden verschiedene Bilder von Personen, Landschaften, Gebäuden und ähnlichem präsentiert, so daß der Anwender alles hautnah miterleben kann. Der Dialog kann jederzeit gestoppt, über die Betätigung der Alt-Taste eine Übersetzung der jeweiligen Textstelle eingeblendet und ein Bild vor oder zurück geblättert werden. Auch die Sprechgeschwindigkeit der Dialoge ist variabel, um eine Anpassung an den Leistungsstand und damit die jeweiligen individuellen Voraussetzungen zu ermöglichen. An das Training von Vokabular und Hörverständnis mit Hilfe dieser interaktiven Fotostories schließen sich diverse Übungen zu Grammatik und Aussprache an. Am Ende einer Grammatikübung kann der Anwender entweder eine Korrektur anfordern, die ihm durch Aufblenden seine Fehlerquellen zeigt, oder aber gleich die Lösung anfordern. Immer wieder erscheinen Fenster, die Erklärungen zu dem jeweiligen grammatischen Gebiet zur Verfügung stellen. Bei den Ausspracheübungen werden die physikalischen Sprachmuster eines Muttersprachlers mit denen des Lernenden verglichen und die Übereinstimmung in Prozent angezeigt.

Durch die Anwendung Interaktiven Sprachreise ist es möglich, daß die Schülerinnen und Schüler Informationen oder Dialoge nicht nur in der Zielsprache hören und entsprechende Bilder von z. B. Landschaften oder Personen sehen, sondern daß sie auch Äußerungen, Handlungen und Entscheidungen in den Computer eingeben können, die den weiteren Verlauf des Geschehens bestimmen und die Interaktion gewährleisten. Dabei wird der Lernende mit Hilfe des Simulationsprogramms in die zielsprachliche Umgebung versetzt und nimmt an der Reise teil. Ihm werden landeskundliche Kenntnisse vermittelt, wenn er z. B. ein Schloß besucht oder an einer Führung über die Herstellung von einem französischen Käse teilnimmt. Demzufolge muß er die Zielsprache handelnd anwenden und diese Handlungsorientiertheit fördert die Lern- und Kommunikationsbereitschaft aufgrund der unmittelbaren Nutzanwendung der Fremdsprache. Dadurch wird der Computer zu einem idealen Medium und hilft einen kommunikativ orientierten Französischunterricht in einem landeskundlichen Rahmen zu verwirklichen.

Durch die Anwendung Interaktiven Sprachreise ist es möglich, daß die Schülerinnen und Schüler Informationen oder Dialoge nicht nur in der Zielsprache hören und entsprechende Bilder von z. B. Landschaften oder Personen sehen, sondern daß sie auch Äußerungen, Handlungen und Entscheidungen in den Computer eingeben können, die den weiteren Verlauf des Geschehens bestimmen und die Interaktion gewährleisten. Dabei wird der Lernende mit Hilfe des Simulationsprogramms in die zielsprachliche Umgebung versetzt und nimmt an der Reise teil. Ihm werden landeskundliche Kenntnisse vermittelt, wenn er z. B. ein Schloß besucht oder an einer Führung über die Herstellung von einem französischen Käse teilnimmt. Demzufolge muß er die Zielsprache handelnd anwenden und diese Handlungsorientiertheit fördert die Lern- und Kommunikationsbereitschaft aufgrund der unmittelbaren Nutzanwendung der Fremdsprache. Dadurch wird der Computer zu einem idealen Medium und hilft einen kommunikativ orientierten Französischunterricht in einem landeskundlichen Rahmen zu verwirklichen.

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3.3 Welche Möglichkeiten bietet das Internet?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Internet im Französischunterricht einzusetzen. Was das World Wide Web (WWW) betrifft, so kann man die Vielzahl der hier vorhandenen authentischen Informationen und Bilder nutzen, um die Schülerinnen und Schüler etwas über ihnen fremde Gegenden in Erfahrung bringen und dabei kulturelle Erfahrungen machen zu lassen. Sie erweitern ihr landeskundliches Wissen, ihre kulturelle Kompetenz und gleichzeitig die für ihr alltägliches Leben so wichtige Fähigkeit, aus einer Fülle von Informationen die für sie wichtigen oder interessanten herauszufiltern. Neben dem gerade angesprochenen Landeskunde- und Kulturlernen bedeutet die Arbeit im WWW aber auch gleichzeitig Sprachenlernen und zwar schon allein dadurch, daß ein Großteil der Informationen in französischer Sprache angeboten wird.

MuLiSO-Raum 434 Französisch
MuLiSO-Raum 434 Französisch

Neben dem WWW bietet sich als anderer Bereich des Internet auch der Einsatz der elektronischen Post (E-Mail) im Französischunterricht an, denn diese erleichtert den Kontakt in das französische Nachbarland. Per E-Mail hat man die Möglichkeit, länderübergreifend mit dem konkreten landeskundlichen Hintergrund auf elektronischem Wege direkt kommunikativ miteinander in Verbindung zu treten. In diesem Fremdsprachenunterricht müssen nicht, wie sonst so häufig, Kommunikationshandlungen konstruiert werden, sondern es wird direkt und authentisch kommuniziert und die Zielsprache so als unmittelbares Kommunikationsmittel erlebt. Mit Hilfe von E-Mail ist eine regelmäßige Briefpartnerschaft über Kontinente hinweg zwischen einzelnen Lernenden und ganzen Schulklassen viel einfacher geworden und daher für viele erst praktikabel.

Des weiteren besteht die Möglichkeit, das Internet in den Französischunterricht zu integrieren, indem die Klasse oder einzelne Schülerinnen und Schüler sich an den angebotenen französischsprachigen Diskussionsforen beteiligen. Dabei ist es dann vor allem die Aufgabe der Lehrkraft, die Klassenmitglieder zu motivieren, Antworten zu geben und ihre Meinungen zu formulieren.
Egal ob WWW, E-Mail oder Diskussionsforen, entscheidend ist, daß die Lernenden auch dazu angeleitet werden, eine gewisse Medienkompetenz und damit einen kritischen Umgang mit dem Medium Computer aufzubauen.

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